Buddy Cup

05/2013

Einfach Anstossen und miteinander befreundet sein! Bier hat schon immer Menschen verbunden, bis anhin aber meist offline. Die neue Kampagne von Budweiser nutzt dieses Phänomen nun auch für soziale Netzwerke.

Beim Betreten der Bar bekommt man ein Glas namens “Buddy Cup” in die Hand gedrückt. Diese Cups sind spezielle Becher, die mit einem QR-Code versehen sind. Der Besitzer eines solchen Buddy Cups kann den Becher mit seinem persönlichen Facebook-Konto verbinden. Wird dann mit zwei solchen Cups angestossen, wird automatisch eine Freundschaftsanfrage versendet. Möglich wird das durch kleine Chips, die im Boden der Gläser bzw. Becher versteckt wurden. Sie erkennen das Anstossen und senden automatisch einen Friend-Request an das bzw. die Gegenüber, der dann nur noch manuell bestätigt werden muss. Budweiser will die neue Technik bald auf Veranstaltungen austesten.

Das soziale Netzwerk Facebook lebt von Vernetzungen der Anwender miteinander und dem regen Austausch der Interessen. Mehr Kontakte bedeutet also prinzipiell mehr Anreiz für Werbekunden. Wer sich diesen Mechanismus zu Nutzen macht und gleichzeitig auch noch die eigene Markt ins Rampenlicht rücken kann, wird sich vermutlich über sehr viel Popularität innerhalb des Social Networks freuen können.

Besitzern eines Buddy Cups sei aber zur Vorsicht geraten: Wer seinen Becher unbeaufsichtigt stehen lässt, der läuft Gefahr, mit Freundschaftsanfragen von Fremden überhäuft zu werden. Man sollte bei Verlust also genau beobachten, welche Aktivitäten ausgelöst werden und bei Bedarf die Verbindung zum Becher wieder trennen. Doch sowieso ist Buddy Cup ein interessantes Konzept, bei dem der Bierkrug durch einen Chip praktisch zur Facebook-Erweiterung wird.