Mäusespritze

08/2010

Geben Sie Ihren Kindern jetzt die Maus statt die Spritze! Was sich die Leute nicht alles überlegen, um den Kindern die Angst vor Spritzen weg zu nehmen… Diese Plastikmäuse sollen die Kinder beruhigen oder ablenken, wenn statt eine Böse Spritze ein Mäuschen sie “piekst”.

Die Mäusespritze ist dabei sogar in einen Prozess eingegliedert, der in vier psychologischen Schritten abläuft.

  1. Während eine Vorbetäubung wirkt, erklären die Eltern den Kindern, was auf sie zu kommt. Dazu wird ein spezielles Buch gezeigt. Es soll die Kinder auf eine positive Art und Weise auf die Spritze vorbereiten.
  2. Das Kind darf sich eine Maus aussuchen.
  3. Während der Blutabnahme mit der Spritze soll das Kind so fokusiert auf ihre Maus sein, dass es den “Pieks” nicht spürt.
  4. Das “gepiekste” Kind darf das Mäuschen behalten.

Das ganze ist eine interessante Idee, aber die Frage stellt sich natürlich, ob das hilflose Kind danach nicht nur vor Spritzen, sondern auch noch vor Mäuschen Angst hat…

Quelle: Yanko Design

Weitere Bilder:

Leave a Reply