Archiv - Kategorie Kunst

Luzinterruptus – Es werde Licht!

03/2016

Das spanische Künstlerduo Luzinterruptus ist bekannt für öffentliche Guerilla – Aktionen in den Strassen von Madrid. Was passiert, wenn man eine anonyme Künstlergruppe damit beauftragt, ein Bewusstsein für die die schockierende Menge an weggeworfenem täglichen Plastikmüll zu schaffen? Nun ja, ein leuchtendes Labyrinth aus Plastik. Was sonst? Genau diesen Auftrag bekam das Duo für Street Art Festival in Krakau, und es schuf eine leuchtende und 26 Meter hohe Installation aus Plastikmüll – genauer gesagt aus 6000 Flaschen, die offensichtlich nicht gut genug für den Verkauf waren. Diese Flaschen wurden in Plastiksäcken mit LED Lichtern aufgehängt und ergänzt durch die Flaschen, die im Laufe des 2 Wochen dauernden Festivals zu weggeworfen wurden. Am Ende wurde dann alles recycled – ganz wie im wirklichen Leben…

Quelle: Luzinterruptus – Lost your bottle

Städte im Regen – Fotografie oder impressionistisches Gemälde?

03/2016

Der aus St. Petersburg stammende Fotograf Eduard Gordeev lässt mit seinen Aufnahmen die Grenzen zwischen Fotografie und impressionistischen Ölgemälden verschwimmen. Das Ergebnis sind völlig neue Einblicke in seinen Heimatstadt und andere Städte, wie z. B. Lissabon. Russische Romantik der anderen Art…

 

Quelle: 2Tout2Rien 

 

Stylish gekleidete Tiere

02/2016

 

In seiner Porträt Serie „Second Skins“ verwendet der Fotograf Miguel Vallinas seine Fotografien von Tieren als Ausgangspunkt für die Gestaltung von fiktiven Outfits, welche die Tiere seiner Meinung nach tragen würden, wenn sie Menschen wären. Durch die Kleiderwahl und die Wahl der Farben bekommt jedes Tier einen Charakter und eine ungewöhnliche Glaubwürdigkeit.

Ähnliches passiert auch bei seiner jüngsten Serie „Roots“ in der etwas Ähnliches mit bekleideten Blumensträussen und Pflanzen passiert. Viel mehr davon gibt es auf seiner Webseite

Quelle: Photography | Colossal

Wo die Zeit still steht: Vintage Pool Atmosphäre

02/2016

Die slowakische Fotografin Maria Svarbova wurde 1988 geboren, hat ihre universitären Studien in den Bereichen Konservierung, Restauration und Archäologie abgeschlossen und widmet sich seit 2010 ausschliesslich der Fotografie. Sie hat dabei einen ganz eigenen Stil mit grossem Wiedererkennungswert geschaffen. In ihren überbelichteten und nachbearbeiteten  Fotos werden die Menschen zu roboterähnlichen Figuren ohne Individualität und ihre Serien erzählen kleine Geschichten, wie in einem Comicstrip. Die ganze Atmosphäre wirkt fast surreal und als ob die Zeit stehen geblieben werden.

Anbei Bilder aus der Serie „In Swimming Pool“

Quelle: mariasvarbova.com

Spuren im Schnee

02/2016

Getrieben von übermenschlichen Kräften und unbeeindruckt von den Naturgewalten, stapft der Künstler Simon Beck durch Sand oder knie hohen Schnee, um mit seinen Fussabdrücken riesengrosse geometrische Zeichnungen zu hinterlassen.

Für seine Kunst braucht er eine unberührte Oberfläche von Hunderten von Quadratmetern und er hat es bereits mit den sandigen Küstengebiet als auch mit dem Schweizer Alpen versucht.

Jedem Werk geht eine intensive und zeitaufwendige Planung auf dem Computer voraus, bevor sich der Künstler auf seine Expedition begibt. Nach tagelangem Marsch auf dem er auch kleinste Details wie Schneeflocken, fraktale Strukturen, Drachen und wellenförmige Gebilde hinterlässt, bleibt oft gerade genug Sonnenlicht, um ein paar schnelle Fotos zu schiessen.

Auf seiner Facebook Seite gibt es mehr Infos zur Entstehung seiner Kunstwerke und auch mehr Fotos. Er hat auch ein Buch über seine Kunst veröffentlicht: Simon Beck: Snow Art.

 

Quelle: Art | Colossal

Fischauge als Selbstporträt

02/2016

Die ungarische Fotografin Flòra Borsi ist bekannt für ihre Fotomanipulationen. In dieser Porträt Serie richtet sie die Kamera auf sich selbst und ersetzt jeweils ein Auge durch ein Tier. Daher auch der Titel der Serie Animeyed.

Auf jedem Foto verschmilzt das Modell perfekt mit dem gewählten Tier – Mensch und Tier werden als eine Einheit wahrgenommen.

Das Werk von Borsi wurde bereits in der Saatchi Gallery und im Louvre in Paris ausgestellt. 2014 wurde ein Werk von ihr sogar als Startbildschirm für das Photoshop CC Programm von Adobe verwendet.

Quelle: Striking Self-Portraits Replace One Eye with an Animal’s

Fotografie: Verzerrte Gesichter

02/2016

Früher war es unvermeidbar bei der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln mit anderen Passagieren in Augenkontakt zu treten. Heute ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit, da jeder intensiv damit beschäftigt ist, auf Facebook zu surfen oder digitale Monster zu töten. Diese zunehmende Abhängigkeit von den Smartphones war die Inspiration für die Serie Sur-Fake des Fotografen Antoine Geiger. Die Serie umfasst eine Reihe von digital bearbeiteten Fotos, die eine Reihe von Personen darstellt, deren Gesichter von den Smartphones regelrecht angesaugt werden. Die Verzerrung führt zur Unkenntlichkeit der Personen und ist ein Symbol für die Entfremdung vom eigenen Körper als auch von der physischen Welt. Spannend!

Quelle: Art | Colossal

Wunder der Natur als Body Paintings

01/2016

Die Künstlerin Emma Fey verwandelt Schlangenmenschen in Tiere, die aufgrund ihrer besonderen Entwicklung ausgewählt werden.

Wunder der Natur

Die Serie begann 2014 mit drei Body Paintings: einer Vogelspinne, einem Seepferd und einer Giraffe. Die Schlangenmenschen sind Beth Sykess und Jonathan Macauley und Lowri Thomas fotografierte.

Für Emma Fay ist die Bemalung eine sehr grosse Herausforderung, da die Schlangenmenschen eine Pose maximal 5 Sekunden lang halten können. Sie muss also sehr schnell sein…

oben: Modell/Schlangenmensch Beth Sykess posiert als eine Giraffe. 

Etwas später wurde die Serie dann ergänzt, und zwar durch einen Mandrill, ein Zebra, eine Krabbe, eine Libelle und eine Biene. In Kooperation mit Kate Spinks Dean entstand auch ein mit blauen Ringen verzierter Oktopus.

Biene: 

 

Krabbe:

 

 

Libelle:

 

 

Zebra:

 

 

Oktopus mit blauen Ringen:

 

Quelle: The Marvels of Nature Series by Body Painter Emma Fay | if it’s hip, it’s here

Forever Octopussy

11/2015

Diese Schreibmaschine ist eine Skulptur der kalifornischen Künstlerin Courtney Brown, die beim jährlichen California Sculpture Slams 2015 den ersten Preis gewonnen hat. Die Skulptur trägt den Titel „Self Organization“ und das Ausgangsprodukt war eine Underwood Schreibmaschine aus dem Jahre 1938, welche mit Tentakeln aus Bronze zum „Octopussy“ wurde.

Quelle: Art | Colossal

Wir können als mit Fug und Recht behaupten, dass unser Octopus USB-Ladeadapter einer Künstlerfamilie entstammt, allerdings dabei auch noch richtig praktisch ist. Ob Bond’s Octopussy für die beiden Inspirationsquelle war entzieht sich unserer Kenntnis. Wir behaupten es jetzt einfach mal…

Mercedes baut Fisch-Auto!

02/2012

Die Ideen der Automobilbranche für die zukünftigen Autos werden immer verrückter! Nach eckig- und rundgeformten Designs kamen die ganz futuristischen, abstrakten. Wenn man sich weiter entwickeln will, müssen aber laufend neue Ideen her! Aber woher? Aus der Natur! Den ganzen Beitrag lesen »