Archiv - Kategorie Essen

Naturkunde-Unterricht im Wald – hautnah

07/2015

Wenn wie jetzt während der Hundstage die Temperaturen so heiss sind wie sonst im ganzen Jahr nicht, steigt auch der Appetit auf ein leckeres Eis. Dabei dient Eiscreme jedenfalls den Kleinen nicht nur als Genussmittel. Eiscreme kann viel mehr. Es ist für Kinder auch der grosse, durch nichts überbietbare Tröster. Ausser Küsse von Mami oder Papi natürlich.

Ich kann mich an eine Begebenheit aus meiner Heimatstadt erinnern, die mehrere Jahrzehnte her ist. Ich wurde gerade eingeschult und machte mit meinem Schulfreund und dessen Eltern einen kleinen Spaziergang durch den Wald. Praktischerweise war der Vater meines Schulfreundes auch gleichzeitig unser Naturkundelehrer. Zeit also für biologische Erkundungen im Wald. Viele der dortigen Pflanzen kannte ich noch nicht. Aber ziemlich flauschig sahen sie aus. Zeit, um mal zu probieren, ob sie sich auch genauso flauschig anfühlen wie sie aussehen…Aua! Das tat vielleicht weh! Nun, Mutti oder Vati waren kuss- und trösttechnisch gerade nicht verfügbar…also musste ich selber pusten – vergeblich!

Brennesseln

Auaa… auf der Haut

Brennesseleis

Mmm im Mund: Leckeres Brennesseleis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Lehrer erkannte das schwere kindliche Leid und hatte die Idee, dass wir uns zu einer nahegelegenen Gaststätte begeben, von der er wusste, dass diese leckeres Speiseeis im Angebot hat. Gesagt – getan. Die 100 Meter dorthin waren gefühlt die schlimmsten meines Lebens – bis zu dem Tag, als das Seil der Gartenschaukel gerissen ist und ich in die Rosen…aber das ist eine andere Geschichte…

Zum Trost für mich gab es von dem Vater meines Schulfreundes dann ein Eis am Stiel (ich kann mich sogar noch daran erinnern, was es für eines war), welches ich allerdings grösstenteils dafür nutzte, meine schwerwiegenden „Verletzungen“ zu kühlen. Zum Schlecken des Eises blieb daher kaum etwas übrig. Aber zum Glück war da noch mehr Eis in der Truhe, und so kam schliesslich auch ich in den Genuss der inneren Anwendung.

Was ich damals noch nicht wissen konnte, ist, dass schon die alten Chinesen und die Griechen Eis zur Linderung von Schmerzen verwendet hatten. Was den Asiaten und den Hellenen bei Schmerzen gut getan hat, konnte ja für mich nicht schlecht sein. Der Vater meines Schulfreundes wusste es wohl. Die erwähnte Gaststätte gibt es heute, Jahrzehnte später, immer noch. Und jedes Mal, wenn ich dran vorbeifahre, denke ich an diese kleine Geschichte zurück und muss schmunzeln.

Nun ist die bevorzugte Darreichungsform des Eises bekanntlich jene, welche zum Schleck-Genuss durch denjenigen, der sich glücklich schätzen kann, ein ebensolches in der Hand zu halten, bestimmt ist. Mittlerweile konsumiere auch ich mein Speiseeis ausschliesslich bestimmungsgemäss. Was von damals geblieben ist, ist die Freude am Experimentieren. Nicht oft, aber manchmal probiere ich neue Sorten aus, die es beim Glacier meines Vertrauens (noch) nicht gibt. Brennnessel-Aroma zum Beispiel.

Zur fachgerechten Zubereitung empfehle ich den Glacé-Zubereiter aus dem crazystuff.ch-Shop. Wer es ohne Kalorien möchte, dem empfehle ich das Puzzle im Glacébecher.

Was Hot Dogs mit Taschenrechnern zu tun haben

07/2015

Nein, die Hundstage haben ihren Namen vorrangig nicht von dem Phänomen, dass Hunde bei der zu erwartenden Hitze der Hundstage im allgemeinen träge sind und sich nur ungern Gassi führen lassen. Die anstehenden Hundstage sind auch die Gelegenheit, mit einem verbreiteten, aber ungefährlichen Halbwissen aufzuräumen: namensgebend für die heisse Zeit vom 23. Juli bis 23. August nämlich ist das Sternbild des Grossen Hundes, zu Zeiten Julius Cäsars jeweils ab dem 26. Juli für ca. vier Wochen am Firmament zu sehen. Durch astronomische Einflüsse wie die Eigenbewegung der Sterne und das leichte „Eiern“ der Erde um ihre Drehachse ist das Sternbild des Grossen Hundes bei uns in Mitteleuropa heute ca. 2.000 Jahre später mittlerweile jeweils erst Ende August richtig gut zu beobachten. Wir wissen nicht, ob die Römer damals schon Hot Dogs kannten – sicher ist nur eines: die Bezeichnung der Hundstage hat sich kalendarisch bis heute nicht verändert.

Sternbild Grosser Hund (Canis Major)

Astronomie hin – Hund her: heiss dürfte uns in jedem Fall werden. Für die Region Zürich sind ab 23.07. (Beginn der Hundstage) immerhin bis zu 33 Grad angesagt, für die Region Basel gar ganze 34 Grad. Die Gelegenheit für Frauchen oder Herrchen für einen Abstecher in den Biergarten und sich eine Gerstenkaltschale zur inneren Anwendung zu genehmigen. Und beste Gelegenheit zum Baden. Leider erlauben die meisten Badeseen jedoch nicht die Benutzung durch den Gesellen mit der feuchten Nase. Erschwerend kommt hinzu, dass der eine oder andere Vierbeiner am See eine gewisse Wasserscheuheit ans Tageslicht bringt und im Bedarfsfall die Option einer äusserlichen Abkühlung des besten Freundes des Menschen durch das kühle Nass somit eher weniger erfolgversprechend scheint. So manchem Hundebesitzer wurde schon selbst recht warm ums Herz, wenn ihr getreuer Geselle nach einem ausgedehnten Gassigehen mit heraushängender Zunge nach Luft rang, können doch die Fellnasen bekanntlich nur über die Zunge transpirieren. Eine mitgeführte Kunststoff-Flasche mit kleinem Wasservorrat ist nützlich zur zwischenzeitlichen Erfrischung des „heissen Hundes“.

Kühles Nass

Kühlender Schatten

 

 

 

 

 

 

 

 

Da haben wir Menschen es schon besser. Für die Abkühlung von Frauchen oder Herrchen empfiehlt sich auch während der Hundstage die Behandlung der Hitzesymptome von innen, wobei unser Eiswürfelform „Taschenrechner“ schon hilfreiche Dienste geleistet hat. Der besteht aus den Elementen eines klassischen Taschenrechners und liefert Ihnen 20 originelle Eiswürfel – für kühle Rechner erhältlich bei uns im Shop.

Die besten Sandwiches der Welt – Teil 2

09/2014

Es geht weiter mit Teil 2 unserer vierteiligen Miniserie „28 Sandwiches aus aller Welt“. Heute sind Deutschland, Japan, England, die USA, China, Frankreich und Kanada dran:

8. (Bayrischer) Leberkäse

Herkunftsland: Deutschland

Was ist drin: Während Deutsche in der Regel ja dafür bekannt sind, Dinge präzise und akkurat zu bezeichnen, stellt sich bezüglich des Leberkäses heraus, dass unsere Lieblingsnachbarn auch ein wenig den Schelm im Nacken haben. „Leberkäse“ bedeutet wörtlich genommen ja immerhin, dass ein irgendwie unter Hinzugabe von Leber entstandener Käse entstanden wäre. In Wirklichkeit enthält dieses Sandwich aber weder Käse noch Leber, ist dafür aber sehr köstlich. Im Ofen heiss gemacht und mit süssem Senf in einem Brötli oder auf dem Teller mit Weisskraut und Meerrettich serviert, ist es im Grunde ein länglicher Hackbraten nach Hausfrauenart, und sieht fast so aus wie der Kastenkuchen, den es vielleicht am Nachmittag zum Kaffeekränzchen gibt.

Fun Fact: Nach deutschem Lebensmittelrecht (ja, in Deutschland gibt es Gesetze für so ziemlich alles) dürfen als „Bayrischer Leberkäse“ nur Produkte bezeichnet werden, die (zum Glück) keine [!] Leber enthalten. „Normaler“, also nicht „bayrischer“ Leberkäse dagegen muss [!] ein Minimum von 4 Prozent Leber enthalten.

9. KatsuSando

Herkunftsland: Japan

Was ist drin: Paniertes Schweinefleisch auf Weissbrot mit Weisskraut. Ganz im Sinne der japanischen Tradition überzeugt auch das Katsu-Sando durch seinen Minimalismus.

Fun Fact: Es sieht aus wie ein Schnitzel. Aber es ist kein Schnitzel. Im Jahre 1899 in einem Tokioter Restaurant namens Rengatei erfunden, wurde das Katsu-Sando-Sandwich ursprünglich als eine Art „yoshoku“ angesehen – als ein westliches Gericht mit lokalen japanischen Einflüssen.

10. Chip Butty

Herkunftsland: England

Was ist drin: Das Chip Butty klingt lustig und es macht mindestens genauso viel Spass, es zu essen wie es auszusprechen. Erinnern Sie sich daran, wie Sie als Kind einzelne Pommes Frites in Ihren Burger steckten, um neue „Spezialitäten“ zu kreieren und sich bereits als Genie wähnten? Der Chip Butty im Grunde genau Ihre Kreation aus Jugendtagen, mit dem Unterschied, dass die Engländer das Fleischstück einfach weggelassen haben. Brot, Pommes Frites, Ketchup und jede Menge Kohlenhydrate also, für den Fall, dass Sie auf Diät sind. Was Sie nicht sein sollten, denn –mhhhhhh- …lecker!

Fun Fact: Das Wort „butty“ hat nichts –wie man durchaus vermuten könnte- mit der Beschaffenheit des verlängerten Rückgrates zu tun, sondern ist vielmehr eine Zusammenziehung von „Brot und Butter“. Ursprünglich als Mahlzeit für die einfachen Arbeiter gedacht, fand das Chip Butty sogar seinen Platz in dem Fangesang „The Greasy Chip Butty Song“ des englischen Fussballklubs Sheffield United, und fungierte als Power-Up im Videospiel Earthworm Jim II [!].

11. PB & J

Herkunftsland: USA

Was ist drin: Erdnussbutter und Marmelade auf Weissbrot. Der Name PB & J rührt her von den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen für Erdnussbutter (Peanut Butter) und Marmelade (Jelly).

Fun Fact: Die Amerikaner essen das cremige Zeug mit Vorliebe. Was drin ist, wissen Sie nun. Was Sie aber bestimmt noch nicht wussten, ist, dass jedes amerikanische Kind durchschnittlich nicht weniger als 1.500 PB & J-Sandwiches während seiner Schulzeit verschlingt, während es der durchschnittliche Europäer nicht mal auf einen einzigen Teelöffel Erdnussbutter-Konsum pro Jahr bringt.

12. Donkey Burger

Herkunftsland: China

Was ist drin: Es ist das drin, was Sie bereits vermuten: Eselfleisch, angerichtet auf einem Brötli.

Fun Fact: Für europäische Ohren umso weniger attraktiv ist es zu hören, dass dieses Sandwich traditionell kalt serviert wird. Die Chinesen können damit aber nicht ganz verkehrt liegen, denn in vielen Regionen Chinas ist der Donkey Burger, auf dessen chinesischen Namen wir wegen der komplizierten Aussprache hier verzichten, ausgesprochen beliebt. In der Provinz Hebei, wo der Donkey Burger eine besondere lokale Spezialität darstellt, wurde ihm gar ein chinesisches Sprichwort gewidmet: „Im Himmel gibt es Drachenfleisch, auf Erden gibt es Eselfleisch.“ Das Drachenfleisch haben wir noch nicht probiert.

13. Croque Monsieur

Herkunftsland: Frankreich

Was ist drin: In seiner typischen Standard-Ausstattung ist das Croque Monsieur genannte Sandwich bereits leicht amerikanisiert: er besteht im Wesentlichen aus einem gegrillten Käse-Schinken-Toast und trägt eidgenössische Züge. Der Käse ist nämlich entweder Emmentaler oder Gruyère. Das Witzige am Croque Monsieur ist, dass der Käse sich auf der Oberseite [!] des Toastbrotes befindet.

 

Fun Fact: Bereits kurz nachdem der Croque Monsieur als Imbiss für zwischendurch in Kaffeehäusern und Bars um 1910 herum entstand, fand er bereits Eingang in bekannte Literatur: seine früheste Erwähnung scheint auf das Jahr 1918 zurückzugehen. Damals erschien Band zwei der „Suche nach der verlorenen Zeit“ des französischen Schriftstellers und Kritikers Marcel Proust.

14. Montréaler Rauchfleisch-Sandwich

Herkunftsland: Kanada

Was ist drin: Koschere Fleisch-Delikatesse, hergestellt durch Salzen und Pökeln von Rinderbrust in einer speziellen Gewürzlake. Das Fleisch bleibt mindestens eine ganze Woche in der Lake eingelegt, um alle Nuancen der verschiedenen Geschmacksstoffe aufnehmen zu können. Danach wird das Fleisch in einem Niedertemperatur-Smoker verzehrfertig gemacht und auf Roggenbrot, gekrönt mit hochwertigem Senf, gereicht.

Fun Fact: Rauchfleisch-Sandwich nach Montréaler Art wird stets von Hand in Scheiben geschnitten. Dabei fallen jede Menge kleinere Stücke an, die nicht mehr für das eigentliche Sandwich verwendet werden können. Deshalb werden die kleinen Stücke in einer so genannten Rauchfleisch-Poutine, einer weiteren Montréaler Spezialität, zusammen mit Pommes frites, Käse und darübergegossener Bratensauce weiterverwendet. Aber das ist noch nicht alles: Der Kanadier kann beim Montréaler Rauchfleisch sogar in fünf Standardstufen auswählen, wie viel Fettanteil er oder sie im Fleisch haben möchte, von mager über traditionell, bis hin zur Sorte „Speck“, die in der Zusammensetzung ungefähr dem entspricht, was wir unter „Speck“ verstehen.

Die besten Sandwiches der Welt – Teil 1

08/2014

Sandwiches sind in aller Munde – die aufgeschnittenen und mit den verschiedensten Zutaten gefüllten Brote sind einfach lecker und praktisch an jeder Ecke schnell verfügbar (könnte es nicht sein, dass der Name Fast Food eigentlich doch vom Sandwich kommt?) Der Markt hat den Trend erkannt. Sandwichketten spriessen in den letzten Jahren auch in der Schweiz wie Pilze aus dem Boden.

Die weltweite Beliebtheit von Sandwiches war uns Anlass genug, Ihnen die 28 beliebtesten Variationen aus aller Welt in unserer neuen, kleinen Serie vorzustellen.

Der Klassiker unter den Sandwiches aus aller Welt ist natürlich der

1. Döner Kebab

Herkunftsland: Türkei

Was ist drin: Der Lieblingssnack unserer deutschen Nachbarn stammt von einem langen Spiess, der zunächst mit vielen Lagen Fleisch, die von Rind, Poulet, Lamm oder Kalb stammen können, bestückt wird. Schweinefleisch wird nicht verwendet. Ein gut bestückter Dönerspiess kann dabei schon einmal bis zu 100 kg wiegen und muss aufgrund seines hohen Gewichts von zwei Männern getragen und aufgestellt werden. Während der Spiess -senkrecht gelagert- sich dicht am Feuer dreht, werden mit einem speziellen Dönermesser mundgerechte Stücke von diesem abgeschnitten. Das zum Verzehr in mundgerechte Stücke geschnittene Fleisch kommt in ein zum Teil aufgeschnittenes, taschenförmiges Brot („Pita“) und wird mit einer Joghurt- oder Knoblauchsauce, manchmal auch mit Sesamsauce, weiterhin mit Zwiebeln, Gewürzgurkenscheiben, Salat und Tomaten garniert.

Fun Fact: „Döner“ bedeutet wörtlich übersetzt „Drehspiess“. Dabei wurde der Döner in seiner heute bekannten Form eigentlich gar nicht in der Türkei, sondern im Jahre 1971 in Berlin erfunden. Als Erfinder gilt der türkische Auswanderer und „Dönerkönig“ Mahmut Aygünin. Der erste Dönerladen in Europa befand sich am Berliner Bahnhof Zoo.

2. Vegemite Sandwich

Herkunftsland: Australien

Was ist drin: Erinnern Sie sich noch an das Video „Down Under“ der australischen Gruppe „Men At Work“? Warum nur lächelt der Sänger so, während er dem unwissenden Gast einen Bissen von seinem Vegemite Sandwich anbietet? Wer Vegemite schon mal probiert hat, weiss es: Vegemite ist eigentlich eine Art Hefeextrakt und Nebenprodukt (weniger nett gesagt „Abfallprodukt“) aus der Bierherstellung. Die Australier mögen es, und schmieren es sich mit einer gewissen Vorliebe aufs Brot, welches dann zusätzlich mit Käse belegt wird. Vielleicht ist Vegemite eine Erklärung dafür, wieso die Australier so gerne die Welt bereisen, um die kulinarischen Köstlichkeiten anderer Länder kennenzulernen.

Fun Fact: Der Vorteil von Vegemite ist, dass es zu den Lebensmitteln mit dem höchsten Gehalt an Vitamin aus der B-Gruppe gehört. Vitamin B ist gut für den Energiestoffwechsel und starke Nerven und wirkt gut gegen Stress. Womöglich wirken die Australier deshalb immer so cool. Weniger überraschend dagegen ist, dass in Australien 30 mal mehr Vegemite-Gläser verkauft werden als im Rest der Welt zusammen.

3. Cemita

Herkunftsland: Mexiko

Was ist drin: Brot nach Art eines Butter-Hefezopfes wird mit dünn geschnittenen Avocados sowie mit fritiertem und ebenso dünn geschnittenem Rindfleisch, Käse, Zwiebeln und Kräutern gefüllt und der so genannten Salsa roja gekrönt. Die Salsa roja ist ursprünglich eine Taco-Sauce, bestehend aus Tomaten, Zwiebeln, kleingehackten Chilischoten und der für den typischen Geschmack verantwortlichen Korianderwürze.

Fun Fact: Die Cemita kommt ursprünglich aus Puebla und bezeichnet dort sowohl das typische dafür verwendete Brot wie auch das fertige Sandwich.

4. Banh Mi

Herkunftsland: Vietnam

Was ist drin: Der aus der vietnamesischen Sprache stammende Begriff „Banh Mi“ bezeichnet erst einmal nichts anderes als Brot, speziell das aus der französischen Kolonialzeit bekannte lange Baguette, steht aber auch für das fertige, typische Sandwich des südostasiatischen Landes. Die Füllung eines Banh Mi ist im Grunde eine beliebige franko-vietnamesische Mischung aus allen möglichen typischen Zutaten der beiden Länder und kann daher stark variieren. Gurken, eingelegte Karotten mit Schweinefleisch vom Grill oder Schweinebauch, Schinken oder (auf vegetarische Art) mit gebratenem Tofu, gewürzt mit Mayonnaise, Knoblauch und Fischsauce sind aber fast immer drin.

Fun Fact: Der Sage nach stammt Banh Mi von dem vietnamesischen Smoothie-Hersteller Le Vo, der schon in den frühen 1920er Jahren in Vietnam die Vitaminbomben in Saftform anbot. Le Vo ist 1972 vor dem Vietnam-Krieg geflüchtet und musste sein ursprüngliches Geschäft einstellen. Danach ist er in die USA gegangen und hat im kalifornischen San José die Ba Le Bäckerei eröffnet, die als Geburtsstätte des Banh Mi ausserhalb von Vietnam gilt.

5. Arepa

Herkunftsland: Venezuela

Was ist drin: Der Begriff Arepa bezieht sich vornehmlich auf das umgebende, knusprige und dabei doch weiche Maisteig-Fladenbrot. Angefangen von Chorizo und Rindfleisch, gezogenem Schweinefleisch (dem so genannten Pulled Pork) über Käse und Avocados bis hin zu afrikanischen Kochbananen werden die Arepas mit so ziemlich allem gefüllt, was das kulinarische Füllhorn hergibt. Insoweit kann man ein Arepa durchaus als Taco 2.0 betrachten. Probieren Sie ein Arepa zum Frühstück, und dies dürfte eines der besten Frühstücke sein, die Sie jemals gehabt haben werden.

Fun Fact: In Venezuela sind Haushaltsgeräte zur Herstellung von Arepas ungefähr so alltäglich und populär wie Waffeleisen in Belgien. Noch wichtiger ist allerdings die Tatsache, dass viele Menschen, die jemals ein Arepa gegessen haben, dieses als das beste Frühstück der Welt bezeichnen.

6. Medianoche

Herkunftsland: Kuba

Was ist drin: Medianoche bedeutet wörtlich übersetzt „Mitternacht“. Dabei bezieht sich der Begriff auf den bevorzugten Konsumzeitpunkt des gleichnamigen Sandwiches. Die Medianoches wurden und werden in den Bars von Havanna traditionell um diese Zeit mit Vorliebe bestellt und verspeist. Interessanterweise sind die Medianoches auch ein leckerer Imbiss für zwischendurch und sehr beliebt bei all den Arbeitern, die in den Zucker- und Zigarrenfabriken des karibischen Inselstaates manchmal bis spät in die Nacht hinein arbeiten müssen. Eine Medianoche sieht ähnlich aus wie eine Frühlingsrolle, beinhaltet statt Soja aber eine gegrillte Käse-Schinken-Mischung, wobei der Käse in der Mixtur deutlich überwiegt. Dazu kommen eine Scheibe Schweinebraten, Schinken, Gurken und scharfer Senf. Am Schluss wird alles zusammen in einer waffeleisen-ähnlichen Brotpresse erwärmt.

Fun Fact: Aufgrund der relativen geografischen Nähe von Kuba zur amerikanischen Landzunge Florida wurde im April 2012 eine bestimmte Version der Medianoche als „Markenzeichen“ der Stadt Tampa gekürt.

7. Chacarero

Herkunftsland: Chile

Was ist drin: Chacareros sind in dünne Scheiben geschnittene, gegrillte Steaks im Churrasco-Stil, serviert auf einem runden Brötchen, garniert mit Tomaten, Paprika und grünen Bohnen.

Fun Fact: Aufgrund der Chacareros könnte man glatt vermuten, dass die Idee „Direkt vom Bauernhof“ und der derzeit wiederauflebende Trend, seine Produkte direkt vom Bauern zu beziehen, ursprünglich aus Chile stammt. Der spanische Begriff „chakra“ bedeutet Bauernhof und bezieht sich auf frisch vom Bauernhof bezogene Ware. Vielleicht ist die Wortähnlichkeit aber auch nur Zufall.

In diesem Sinne wünschen wir „En Guete!“ Lassen Sie uns bei Gelegenheit wissen, welches Ihr persönlicher Favorit ist:)!

Tischdecke zum Bemalen

08/2013

83032_303_3_tischdecke

Kleinkinder, Stifte und weisse Wände sind meistens keine gute Kombination. Diese Tischdecke ist die Lösung: Sie lässt sich nach Herzenslust bekritzeln und danach wieder waschen.

Die Kinder malen auf ihrer tollen Tischdecke, so schön und heftig, wie sie wollen. Die so erschaffenen Kunstwerke lassen sich wieder beseitigen, indem die Tischdecke ganz einfach in die Waschmaschine gesteckt wird. Und wenn die Tischdecke wieder sauber ist, kann es erneut losgehen mit der Kreativität. Den ganzen Beitrag lesen »

Food Huggers

07/2013

food-hugger

Mehrere Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr weggeworfen, obwohl ein Grossteil davon eigentlich noch geniessbar wäre. Vor allem Obst und Gemüse werden schnell entsorgt, wenn z.B. die Banane braun wird oder die Haut der Tomate nicht mehr ganz faltenfrei ist. Was tun mit Obst und Gemüse, das nur zur Hälfte verbraucht wird – in Frischhaltefolie wickeln oder in eine verschliessbare Box legen? Adrienne McNicholas und Michelle Ivankovic haben Food Huggers entwickelt. Zwei junge Designerinnen sicherten sich das nötige Kapital für die Umsetzung der Silikonschalen über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Den ganzen Beitrag lesen »

Kitchen Safe

07/2013

kitchen-safe

Abnehmen aber die Kekse liegen offen da? Arbeiten statt Konsolenspiele spielen aber die Selbstdisziplin lässt zu wünschen übrig? Kein Problem mit dem Kitchen Safe: Zeitschloss schützt Süssigkeiten, Zigaretten, Fernbedienungen etc. vor dir selbst! Erhältlich für 22 Euro ab September. Den ganzen Beitrag lesen »

Zitrus Zerstäuber

11/2012

Verwandeln Sie Ihre Zitrusfrüchte in den frischesten Saftbehälter, den es gibt. Dafür benötigen Sie nur ein Utensil und haben weder einen Verlust an Vitaminen noch eine Oxidation des Saftes. Das Set beinhaltet 2 Größen zur optimalen Nutzung. Einen größeren für Zitronen, Orangen oder Grapefruits und einen kleineren für Limetten oder Mandarinen. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Zitronenpresse besteht darin, dass Sie akzentuiert ihre Speisen oder Drinks mit dem Saft aromatisieren können. Den ganzen Beitrag lesen »

Raclette Set für gesunden Grillgenuss

10/2012

Lust auf einen entspannten Grillabend? Immer mehr Menschen entdecken das leckere und gemütliche Raclette. Mit diesem Käsegericht werden kalte Herbst- und Winterabende ausgesprochen gemütlich. Raclette Set darf also auf keinem Familienfest fehlen!

Dieser Raclette-Grill übertrifft Ihre Erwartungen bereits beim ersten Einsatz. Das Gerät kann als Raclette und als Grill benutzt werden. Bei gemütlichen Feiern macht es Spaß, mit seinen Gästen kleine Snacks mit Käse, Gemüse oder Fleisch selbst zu zubereiten und mit Genuss zu schlemmen. Mit diesem eleganten 8er Raclette in edlem Schweizer Design bleiben keine Wünsche offen: Die gerippte, antihaftbeschichtete Grillplatte ist ideal für fettarmes Grillen. Schnelle Aufheizzeit, konstante Temperatur. Elegant und praktisch! Den ganzen Beitrag lesen »

Die süsse Versuchung – Vinyl Schallplatte aus zarter Milchschokolade!

09/2012

Ein grosser Nachteil von Vinyl Schallplatten ist deren Verschleiss. Nach jedem Abspielen hinterlässt die feine Nadel kleine Ritzen und mit der Zeit klingt selbst ein harmonisches Mozart-Konzert eher wie eine DJ-Version. Breakbot’s Platte leidet zwar um einiges mehr, hat dafür aber einen anderen, weit besseren Aspekt! Den ganzen Beitrag lesen »