Archiv - 10/2015

Wir feiern Geburtstag – crazystuff.ch in Aarau

10/2015

Seit einem Jahr ist crazystuff.ch nun in Aarau mit einem Shop-in-Shop in der Boutique „Die Schmiede“. Auf rund 30 m2 finden Sie unser innovatives Geschenksortiment mit vielen Highlights. Das Sortiment in der Schmiede wird laufend nach den Bedürfnissen unserer Kunden angepasst. Wir freuen uns, Sie in der Schmiede Aarau an der Bahnhofstrasse 1 – 3 begrüssen zu dürfen. Der crazystuff.ch Laden befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Aarau direkt neben dem McDonalds.

Die Öffnungszeiten der Schmiede Aarau sind

Montag – Mittwoch 09.00 – 18:30 Uhr
Donnerstag               09.00 – 20:00 Uhr
Freitag                       09:00 – 18:30 Uhr
Samstag                     09:00 – 17:00 Uhr

Die Schmiede Boutique
Bahnhofstrasse 1 – 3
5000 Aarau

Das Team der Schmiede Aarau freut sich auf Euren Besuch!

Dicke Rüben und kahle Köpfe

10/2015

Jedes Jahr Ende Oktober haben die Kürbishändler wieder Hochkonjunktur. Der Grund ist Halloween, jenes ursprünglich von irischen Kelten stammende Geistervertreibungsfest mit gleichzeitigem Andenken an all jene, die schon von uns gegangen sind. Seit Halloween in den USA populär geworden ist, ist die Kürbislaterne dort untrennbar mit dem Festtag am letzten Oktobertag verbunden.

Auch bei uns hat das keltische Brauchtum Einzug gehalten und sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr etabliert. Merke: Wer zu Halloween Besuch von merkwürdigen kleinen Gestalten in Skelett-Kostümen bekommt, und dann keine Süssigkeiten zu Hause hat, um die Besucher milde zu stimmen, der sollte besser um Gnade flehen. Denn das Motto lautet: „Süsses, sonst gibt’s Saures!“ Und die Haustür einfach nicht zu öffnen gilt nicht – Geister können ja bekanntlich auch durch Wände wandern. Ob das Halloween-Fest in Wirklichkeit von einer Geheimorganisation der amerikanischen Zahnärzte (schliesslich warten unzählige Massen an Süssigkeiten auf mindestens ebenso viele kleine Schleckermäuler) ins Leben gerufen wurde, ist ungewiss. Vorsatz kann jedenfalls nicht ausgeschlossen werden – immerhin ist im Zusammenhang mit dem Valentinstag schon mal ähnliches vorgekommen. Da sollen allerdings amerikanische Blumenhändler beteiligt gewesen sein.

Auch in Mexiko wird der „Día de los Muertos“, der Tag der Toten mit dem Glauben der Familien auf Besuch aus dem Jenseits, am letzten Oktobertag ähnlich gefeiert. In dem lateinamerikanischen Land ist die süsse Verführung allerdings weniger subtil, denn in der lateinamerikanischen Variante bestehen die gereichten und verteilten Totenköpfe („Calaveras de Dulce“) und Miniatur-Grabstätten offensichtlich zu 100% aus purem Zucker. Wenn Sie auch selbst einmal solche Mini-Kunstwerke herstellen wollen, leistet Ihnen die thematisch passende Kochschürze „Pirat“ zum Schutz der Kleidung sicher gute Dienste.

Da der November in unseren Breiten nicht gerade für seine übermässige Anzahl an sonnigen Tagen, sondern vielmehr für nasskalte Regenschauer bekannt ist, und dieses Phänomen sogar schon Einzug in die Popkultur („November Rain“) gehalten hat, empfehlen wir, in dieser Jahreszeit sicherheitshalber stets einen von crazystuff geprüften Totenkopf-Regenschirm mitzuführen. Das hat Stil und schützt Sie vor dem Unbill des Wettergottes – und bei überraschend auftretendem starken Sonnenschein ist der Totenkopf-Regenschirm ja immer noch als Sonnenschirm zu gebrauchen.

Hoffen wir auf schaurig-schöne Nächte (…hhhuuuhhhhhhh…)!

Panta rhei – alles fliesst, nichts ist konstant

10/2015

Kein Gesetz wirkt sich gesellschaftlich auf die Bevölkerung derart aus wie die alljährliche Zeitumstellung. Der Anteil der Betroffenen beläuft sich auf immerhin 100 Prozent. Auch dieses Jahr werden sich am letzten Oktoberwochenende, dem Datum der Zeitumstellung, wieder Hunderttausende Träger von Nicht-Funk-Uhren fragen: Muss ich meine Uhr zum Zeitpunkt X eigentlich eine Stunde vor- oder zurückstellen? Wir verraten es Ihnen. Richtig ist: Am letzten Märzwochenende sonntags um 02:00 Uhr eine Stunde vor, am letzten Oktoberwochenende sonntags um 03:00 Uhr eine Stunde zurück.

Alles fliesst, nichts ist konstant. Nicht einmal das alljährliche Ritual der Zeitumstellung. Schon in den Jahren 1941 und 1942 gab es einmal die Sommerzeit in der Schweiz. Damals galt sie von Anfang Mai bis Anfang Oktober. So konnte man die langen abendlichen Sonnenstrahlen vor allem in der Landwirtschaft besser ausnutzen und versprach sich davon, Energie zu sparen. 1977 sollte dann aus den früheren Erfahrungen und angesichts der Nachwirkungen der Ölkrise von 1973 die Sommerzeit gesetzlich beschlossen werden. Doch dazu kam es vorerst nicht, denn viele Bauern hatten etwas dagegen, und das aus gutem Grund: Schliesslich wollten deren Kühe auch weiterhin stets zur selben Zeit gemolken werden. Und da ein Bauer einen sehr straffen Tagesablauf hat, bringen Änderungen der lokalen Zeit die bäuerliche Agenda gehörig durcheinander. So wurde in der Schweiz erst 1981 die Sommerzeit (wieder) eingeführt. Manche Menschen beschwerten sich damals gar, weil sie sich durch die Sommerzeit um eine Stunde „beraubt“ fühlten. Doch die geklaute Stunde bekamen sie ja stets Ende Oktober zurück. Alles gut also – nichts passiert. Mittlerweile scheinen auch die Bauern wieder versöhnt – alles fliesst.

Bei dem Thema Zeitumstellung streiten sich die Wissenschaftler schon seit Einführung der Sommerzeit um Sinn und Zweck der Übung. Man diskutierte zwischenzeitlich auch, ob zwei Stunden Zeitumstellung in Sachen Energieeinsparung vielleicht einen grösseren Effekt brächten als nur eine. Eine Zeitumstellung von 12 Stunden, wie von manchen Komikern propagiert, löst das Problem nicht unbedingt. Es soll gar schon schelmische Zeitgenossen gegeben haben, die eine Zeitumstellung von 24 Stunden gefordert haben. Oder eine einmalige und dafür permanente Umstellung von zwei Stunden nach vorne. Die trockene Wahrheit ist, dass das Mass der ursprünglich erhofften Energieeinsparung durch die Zeitumstellung eigentlich vernachlässigbar klein ist. Dennoch hat das Ritual der Zeitumstellung heute seinen festen Platz im Jahreskreis. Man macht das eben, weil man es macht. Das einzige Land in Europa, in dem auch heute noch keine Zeitumstellung stattfindet, ist Island.

Das geflügelte Wort aus unserer Überschrift wird dem antiken griechischen Philosophen Heraklit zugeschrieben. Doch der Fluss der Zeit ist nicht nur ein Dauerthema bei den Philosophen, sondern auch ein Evergreen in der Welt der Kunst. Es gibt kaum einen Aspekt dieses Themas, welcher nicht schon künstlerisch beleuchtet worden wäre. Die Schmelzende Uhr, inspiriert von dem grossen Meister des Surrealismus Salvador Dali, bringt Ihnen eine rundum gelungene Interpretation des Themas „Panta rhei“ mit echtem Nutzwert nach Hause.

Sein zweiter Name ist Bond – James Bond

10/2015

„Mister Bond“ feiert Geburtstag – Sir Roger George Moore wird am 14. Oktober 2015 88 Jahre alt. Wenngleich der waschechte Londoner und Träger des britischen Ritterordens KBE neben seiner Rolle des Geheimagenten 007 zuvor durchaus auch andere Charaktere mit Erfolg gespielt hat, wie z.B. eine anspruchsvolle Doppelrolle in dem 1970 erschienenen Psychothriller „Ein Mann jagt sich selbst“, so wird er doch spätestens ab Ende der 1970er Jahre sofort zuerst mit „Mr. Bond“ assoziiert. Kein Wunder, wurden doch die von 1973 bis 1985 erschienenen insgesamt sieben Bond-Filme mit Moore stets mit Spannung erwartet und stellten an der Kinokasse und in den Kritiken einen grossen Erfolg dar.

Fans der Abenteuer des Geheimagenten mit der Nummer 7 streiten sich bereits Jahrzehnte darüber, ob nun der Engländer Roger Moore oder vielleicht doch sein schottischer Kollege Sean Connery den besten Bond aller Zeiten gab. Vermutlich müssen sich Moore und Connery den symbolischen Titel teilen.

Moore jedenfalls hatte es schon immer mit Abenteuern: Seine Karriere begann Anfang der 1960er Jahre in der Rolle eines Gentlemans namens Simon Templar. Schon damals verstand es Roger Moore bestens, nichts anbrennen zu lassen und bevorzugt schöne Frauen aus hilflosen Situationen zu retten. In den Jahren 1970 und 1971, zwei Jahre bevor Moore „James Bond 007“ wurde, spielte er zusammen mit dem unvergessenen Tony Curtis in der Serie „Die Zwei“ die Rolle von Lord Brett Rupert John George Robert Andrew (!) Sinclair. Der Lord musste zusammen mit Playboy „Danny Wilde“ (gespielt von Tony Curtis) Kriminalfälle im Auftrag eines Strafrichters lösen, der die beiden sonst wegen Beteiligung an einer Schlägerei für drei Monate in den Knast gesteckt hätte. Anlass der handgreiflichen Meinungsverschiedenheit (in der Bar des noblen Hôtel de Paris in Monaco) war ein Streit der beiden über die korrekte Anzahl der Oliven (eine oder zwei) in einem „Creole’s Cream“ Martini-Cocktail, den Lord Sinclair bestellte…

Roger Moore seinen Geburtstag und die letzten Sonnenstrahlen des Herbstes in Crans-Montana oder wegen der guten Cocktails im vermutlich wärmeren Monaco geniesst, wissen wir nicht. Bestimmt aber wird er einem dekorativen und stilvoll präsentierten Blumenstrauss nicht abgeneigt sein. Auch wenn die Geheimdienste im wirklichen Leben seit neuester Zeit mit einem nicht mehr ganz so makellosen Ruf leben müssen: Wir sind gerührt wie ein Martini *g* und finden, dass Mister Bond sich als mehrmaliger Welt-Retter und James Bond mit der längsten Dienstzeit eine Aufmerksamkeit verdient hat. Schon aus dekorativen Gründen sollten Sie es ihm gleichtun. Und was könnte zur Präsentation des floralen Gebindes besser geeignet sein als die James-Bond-Pistolenvase?

Ach du dickes Ei!

10/2015

Man sagt, das Ei habe die perfekte Form. Dabei ist das Ei trotz (oder gerade wegen) seiner Einfachheit ein echter Tausendsassa. Eine alte Werbung für den Volkswagen Käfer geht so: „Es gibt Formen, die man nicht verbessern kann.“ Dabei war ein Hühnerei zu sehen, auf das mit Bleistift ein VW Käfer aufgemalt war, und das dreidimensionale Ergebnis hatte erstaunliche Ähnlichkeit mit dem motorisierten Krabbeltier auf der Strasse.

Mathematische Festigkeitsanalysen haben ergeben, dass das Ei dank seiner Form in Sachen Stabilität vollkommen ist. Es ist schier unmöglich, selbst ein rohes Ei, das an seinen äusseren Enden gehalten wird, zwischen den Fingern einer Hand zu zerdrücken. Der Druck verteilt sich durch die formvollendeten Rundungen über das ganze Ei. Sogar als Crashtest-Dummy musste das Ei deshalb bereits herhalten. Auf diese Weise sollte die Wirkung von Sicherheitsgurten im Auto überzeugend dargestellt werden und ein unangeschnalltes Ei musste dran glauben. Bei Druck von der Seite ist das Ei nämlich durchaus sehr zerbrechlich. Nachdem ein anderes Ei aber mit Gurt angeschnallt und der Crashtest wiederholt wurde, blieb es heil.

Mit dem Ei und seiner Form wird schon seit der Entdeckung des Huhns experimentiert. Bis heute gibt es keine mathematische Formel, die die Form des Eis exakt beschreiben könnte. Aber es zählt ja auch mehr der praktische Nutzen. Ein Fussballtorwart, dreifacher Welttorhüter in den Jahren 1999, 2001 und 2002 meinte nach einem verlorenen Spiel unverblümt: „Eier! Ich sag ja wir brauchen Eier!“ und fügte hinzu: „Wenn Sie wissen, was das heisst.“ Wissen wir. Aber wir wissen nicht, wie viele Eier Oliver Kahn nach diesem Appell vom Mannschaftskoch verabreicht bekam und ob er sie sich gebraten oder gekocht einverleibt hat.

So perfekt es auch sein mag, eines kann das Ei nicht: Von alleine stehen. Aber auch dafür gibt es Lösungen. Maschinen zur Herstellung von viereckigen Eiern sollen von besonders schlauen Eierköpfen konstruiert worden sein. Christoph Kolumbus eierte indes nicht lang herum, sondern gab dem ovalen Objekt Halt, indem er es kaltverformte. Im heutigen Weltraum-Zeitalter greifen wir nicht zu solch rabiaten Methoden, denn steht uns der Star Wars Eierbecher R2D2 zur Verfügung. Der Kopf des Astromech-Droiden ist abnehmbar und gibt dem Ei sicheren Halt. Und bei aufgesetztem Kopf hält der putzige Roboter das Huhn-Produkt länger warm.

Dabei ist heute ein besonderes Datum: Denn am 2. Oktober 2015 (wie an jedem zweiten Freitag im Oktober) ist Welt-Ei-Tag. Und deswegen möchten auch wir einmal an Sie appellieren: Bitte kaufen Sie nur Eier aus artgerechter Haltung. Auch wenn sie etwas teurer sind.