Archiv - 09/2015

„Der Herbst ist immer unsere beste Zeit“

09/2015

Am 23. September 2015 ist Herbstanfang. Der astronomische, wohlgemerkt. Der meteorologische Herbstanfang ist schon vorbei und hat (wie jedes Jahr) am 01. September stattgefunden.

Was Johann Wolfgang von Goethe schon wusste und wir für diesen Blog als Titel zitieren, gilt zweifellos auch heute noch. Dennoch verbinden wir mit dem Einzug des Herbstes manchmal auch gemischte Gefühle. Die tendenziell sinkenden Temperaturen lassen uns nochmal ein paar warme Tage herbeisehnen, Erinnerungen an den heissen Sommer und die langen Abende draussen mit Freunden kommen uns in den Sinn und wir freuen uns schon auf die nächsten großen Ferien. Auf der anderen Seite ist es aber auch angenehm, dass es nicht mehr schon morgens so heiss ist, dass wir Spiegeleier auf dem Fensterbrett braten könnten, und wir können uns auf die Vorweihnachtszeit freuen (gerüchteweise sollen letztes Jahr die ersten Schoko-Weihnachtsmänner bereits Ende September bei den einschlägigen Anbietern feilgeboten worden sein).

Beim Gedanken an den Herbst denken manche grummeligen Zeitgenossen zuerst an Regen, grauen Himmel und schlechtes Wetter. Doch selbst im Oktober kann es noch schöne Tage geben und Temperaturen, die zeitweise an der 20-Grad-Marke kratzen. Und das, was die Amerikaner phantasievoll als „Indian Summer“ bezeichnen, gibt es schliesslich auch bei uns in Europa. Das in dieser Form nur im Herbst auftretende besonders weiche Licht, verbunden mit den bunten Farben der Laubbäume, die sich in allen erdenklichen Farben von noch-satt Grün bis bin zu Dunkelrot zeigen, lassen uns das Herz aufgehen und machen einen Spaziergang durch den Wald und in der farbenfrohen Natur geradezu zur Pflicht.

Falls wir dann draussen unterwegs sind und Petrus sich es gerade doch noch mal anders überlegt, ist es stets gut, auf derart „fiese Überraschungen“ vorbereitet zu sein: mit dem originellen und in vielen Farben erhältlichen Entenschirm brauchen Sie sich über schlechtes Wetter niemals mehr zu ärgern. Wer es härter mag, kann auf den Totenkopf Schirm zurückgreifen, welcher am Handgriff mit einer Schrumpfkopf-Nachbildung versehen ist und auch ohne grosse Worte mächtig Eindruck macht. Nicht weniger auffällig ist der Samurai Schirm in Knirpsform. Dieser macht Sie zum schier unbesiegbaren Kämpfer gegen sämtlichen Unbill des Wetters. Seien Sie aber mutig wie ein Samurai, harren Sie aus und ziehen Sie den Samurai Schirm nur im allergrössten Notfall!

Was für den Menschen gut ist, kann für den Hund nicht schlecht sein: Mit dem Hunde-Regenschirm steht Ihr Hund (Rasse egal) am Ende des Regenschauers nicht da wie ein begossener Pudel.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – Hopp Schwiiz

09/2015

Es schien bereits aussichtslos. Doch die Hartnäckigkeit unserer Nati hat sich am Schluss noch ausgezahlt: Nach einem 0:2-Rückstand und in einer schier unglaublichen Aufholjagd hat die Schweiz gegen Slowenien in letzter Sekunde noch mit 3:2 gewonnen. Mit dem geretteten Heimsieg in letzter Minute ist unserer Nati ein grosser Schritt Richtung EM-Qualifikation gelungen.

In der äusserst spannenden Partie haben unsere Jungs wahre Wunderleistungen vollbracht: Nach dem slowenischen Doppelschlag kurz vor (45′) und kurz nach der Pause (48′) ist es unseren Spielern trotz Platzüberlegenheit (62 zu 38 Prozent Ballbesitz) zunächst nicht gelungen, das Anschlusstor zu machen. So lag die Schweiz vor heimischer Kulisse bis kurz vor Schluss immer noch mit 0:2 zurück. Dabei war auf dem Papier die Schweiz der Favorit: Die letzten direkten Begegnungen gegen Slowenien in der Qualifikation zur WM 2014 fielen mit insgesamt 3:0 Toren für die Schweiz aus. Mit einem wahren Kraftakt ging es im aktuellen Spiel dann aber Schlag auf Schlag. In der 81. Minute gelang Josip Drmic das Anschlusstor, nur zwei Minuten später versenkt Valentin Stocker das Leder nach Vorlage von Xherdan Shaqiri in der unteren linken Torecke: Ausgleich! Spätestens jetzt war allen Beteiligten klar: Da geht noch mehr. Und dass unserer Jungs unbedingt den Sieg wollten, war für alle mehr als deutlich zu spüren. In der fünften Minute der Nachspielzeit (90’+5′) war Drmic dann erneut erfolgreich und sicherte so den Sieg der Eidgenossen buchstäblich in letzter Sekunde.

Im nächsten Spiel gegen San Marino (Spiel am 09.10 zuhause) dürfte die Nati vor eine lösbare Aufgabe gestellt sein. Und am 12.10. heisst es schliesslich noch einmal auswärts gegen Estland antreten. Doch zunächst gilt am 08.09. „Ran gegen England!“

Wenn man bedenkt, dass unsere Mannschaft bei der WM 2014 in Brasilien immerhin bis ins Achtelfinale gekommen ist, darf man bei der EM 2016 durchaus einiges erwarten. Schliesslich sind traditionell starke Mannschaften wie Brasilien und Argentinien bei einer EM logischerweise nicht dabei.

Doch was ist das schönste Fussballspiel ohne die obligatorische Stange feinsten Gerstensaftes in der Hand? Leider haben die Götter vor dieselbe den Kronkorken gesetzt. Falls Sie beim vielen Fussball-Gucken sich aufs Spiel unserer Helden konzentrieren wollen anstatt auf das ewige Suchen des Flaschenöffners, empfehlen wir Ihnen für die anstehenden Fussball-Sessions (und für die EM 2016) den Flaschenöffner für die Wand. Und zu einem verrückten, gedrehten Spiel wie demjenigen gegen Slowenien passt das verrückte, „gedrehte“ Bierglas „Fred Hopside Down“ einfach perfekt.

Swiss Hand

 

Hopp Schwiiz!

Über Star Wars, Engländer und Schleichkatzen

09/2015

Seit Kaffee im 17. Jahrhundert in Europa populär wurde, gehört das braune Heissgetränk zu den beliebtesten Getränken überhaupt. Spitzenreiter im Kaffeekonsum sind überraschenderweise unsere skandinavischen Nachbarn im Norden: die Finnen führen die Liste der Kaffeeverbraucher mit einem Verbrauch von 12,01 kg Rohkaffee pro Kopf und Jahr mit grossem Abstand an. Das entspricht ca. 1700 Tassen pro Jahr. Es folgen die Österreicher mit 9,08 kg. Dass die Österreicher auf dem zweiten Platz liegt, ist wenig überraschend, man denke an die Jahrhunderte alte Wiener Kaffeehauskultur. Vom „Grossen Braunen“ über den „Sperbertürken“ und den „Überstürzten Neumann“ bis hin zum „Einspänner“ wird hier alles geboten, was sich die Phantasie des Kaffee-Gourmets überhaupt nur vorstellen kann. Bei derartigen Verbräuchen muss es dann auch nicht unbedingt der in Mode gekommene und umgerechnet ca. 250 SFR pro Kilo teure Kopi Luwak sein, der aus den Ausscheidungen der Kaffeekirschen vertilgenden Schleichkatzenart des Fleckenmusangs gewonnen wird und ein Geschmackserlebnis der exklusiven Art darstellen soll. Der Variantenreichtum von bis zu 40 Zubereitungsarten macht, kombiniert mit den verschiedenen Bohnensorten und Röstarten, den Genuss im Wiener Kaffeehaus aus.

Zum Konsum des koffeinhaltigen Getränks gehörte auch immer schon eine begleitende soziale Komponente. Man trifft sich frühmorgens oder nachmittags und tauscht sich über Neuigkeiten im persönlichen Umfeld aus. Was dem Italiener sein schneller morgendlicher Caffè espresso –natürlich al banco, also im Stehen– in der lokalen Bar ist, ist dem Norddeutschen sein gemütlicher Klönschnack und dem Engländer sein Five O’Clock Tea. Tee? Ja, so möchte man jedenfalls meinen. Doch selbst die Engländer trinken gar nicht so wenig Kaffee, wie man gemeinhin glauben möchte, auch wenn sie immer noch lieber ihre traditionellen Tea Partys als Kaffeekränzchen abhalten. Aber die Inselbewohner haben besonders in den letzten Jahren den koffeinhaltigen Bohnenaufguss für sich entdeckt. Einer Umfrage der britischen Tee-Importeure zufolge trinken annähernd 50 Prozent der Engländer genauso gern und genauso viel Kaffee wie ihren seit jeher heissgeliebten Tee. Und ausserdem findet der Five O’Clock Tea auf der Insel gewöhnlich bereits um 15:00 Uhr statt ;-).

Die Schweiz rangiert mit 7,88 kg Rohkaffee pro Kopf und Jahr derzeit auf dem fünften Platz in Europa, das entspricht einem jährlichen Konsum von ca. 1200 Tassen. Beliebteste Zubereitungsart der Schweizer ist der Café Crème.

Kaffeetasse

Egal, welche Kaffeesorte Sie bevorzugen: auch diesmal haben wir wieder die passenden Gadgets für Sie ausgesucht, damit Sie Ihren Kaffeegenuss ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben zelebrieren können. Um zum Beispiel berührungsfrei kontrollieren zu können, ob Ihr Kaffee noch heiss genug ist, oder ob Sie besser einen neuen brühen sollten, eignet sich der Hot/Cold Mug hervorragend. Und damit Sie Ihr heissgeliebtes Heissgetränk bei durchschnittlich 1200 Tassen pro Jahr nicht mehr 1200 mal umrühren müssen, empfehlen wir Darth Vaders Selbstumrührenden Star Wars-Becher aus dem crazystuff-Shop.